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So hat alles begonnen

"Änni, spielsch du immer alleini?" Mit dieser, im Sommer 1990 gestellten Frage wurde der Grundstein zum Puppentheater "Am runde Egge" gelegt. Aus einer freundschaftlichen Nachbarschaft wurde eine intensive gemeinsame Arbeit und eine persönliche tiefe Freundschaft der beiden Familienfrauen Änni Dähler und Maria Pfister. Das Puppentheater "Am runde Egge" ist mit seinem 23-jährigen Bestehen in der Region gut verankert. Der Name fand sich durch den Theaterort im Kirchgemeindehaus Markus, Thun. Dieses steht an einer Strassenkreuzung und die Fassade fällt durch die elegant  abgerundete Hausecke auf. Hier spielen Änni Dähler und Maria Pfister in öffentlichen Vorstellungen, vorwiegend aber für Gruppen, Kindergarten- und Schulklassen, die ihr Theater aufsuchen. Die Geschichten, Puppen, Bühnenbilder und Requisiten entstehen in der eigenen Werkstatt. Für die Licht- und Tontechnik werden sie von David Pfister  und für die Grafik und Gestaltung der Programme von Judith Mettler-Pfister tatkräftig unterstützt.

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Von der Guckkasten- zur Tischbühne

Die mobile Guckkastenbühne wurde anfangs ausschliesslich mit Handpuppen bespielt. Doch immer öfter kamen Tischpuppen hinzu und es fand eine Entwicklung von der Guckkasten- zur Tischbühne statt. Durch den grösseren technischen Aufwand entschlossen sich die Spielerinnen, das Reisen aufzugeben und nur noch stationär im Puppentheater "Am runde Egge" zu spielen.

 

Ende und Neubeginn

Ende Dezember 2013 hatte die einundzwanzigste Inszenierung mit „Die List der Fatima“, nach einem syrischen Märchen, Premiere. Nach dieser Saison beendete Änni Dähler ihre Karriere als Puppenspielerin und zog sich von der Bühne zurück. Nach dem Rücktritt von Änni Dähler (2014) war diese nebenberufliche Bühne für Figurenspiel, mit einem kurzen Zwischenspiel („Frau Holle“, 2016), einige Jahre verwaist. Durch einen glücklichen Zufall hat sich mit Rahel Charrois, einer äusserst kompetenten Fachfrau im kreativen Bereich, eine Nachfolge gefunden.

 

Lehr- und Wanderjahre

Die Bühne hatte im November 1990 an einem Kirchenbasar ihren ersten Auftritt mit einem einfachen Stück zum Einstieg. Die eigenen Ansprüche wurden aber schnell grösser und es wurde nach tiefgründigeren Themen und differenzierteren Spielmöglichkeiten gesucht. Es folgten "Lehr- und Wanderjahre" mit Inszenierungen bestehender oder eigener Geschichten und Märchen, die für die Puppenbühne bearbeitet, einstudiert und aufgeführt wurden.

Gleichzeitig widmeten sich die Spielerinnen aber auch thematischen Projekten. Diese Stücke entstanden in Zusammenarbeit mit Fachpersonen und Institutionen wie Verkehrsinstruktor, Frauen für den Frieden, Terre des Hommes und dem Verein "rundum mobil". Bis heute sind insgesamt 21 Projekte umgesetzt worden.

 

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Neue Inszenierung

Nach einem längeren Dornröschenschlaf sind, mit der Premiere am 3. März 2019, die Figuren wieder erwacht. In veränderter Besetzung auf und hinter der Bühne ist mit „Die Schneekönigin“, nach einem Märchen von Hans Christian Andersen, eine neue Inszenierung bereit, kleine und grosse Besucherinnen und Besucher zu verzaubern.

 

Wiederaufnahme ist am 23. November 2019 mit öffentlichen Vorstellungen vorgesehen.

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